Magazin-Artikel

Meine Trainingstasche – der unerlässliche Begleiter im Gym

Von 3. Februar 2020Februar 13th, 2020 Keine Kommentare

Immer wieder werde ich gefragt, was ich da so alles in meiner Tasche habe, wenn ich im Gym bin.

Ganz abgesehen, dass das weit verbreitete „Vorurteil“, dass Frauen immer viel zu viel mit sich herumschleppen, in meinem Fall voll ins Schwarze trifft, denke ich doch, dass, wenn man „ernsthaft“ trainiert um das Mitführen gewisser Dinge nicht herumkommt.

Daher möchte ich an dieser Stelle das Geheimnis um meine Sporttasche lüften:

Eigentlich habe ich zwei, nein, halt: sogar drei Taschen, aber ich verwende nicht alle täglich.

Da ist zum Einen die Tasche, die ich täglich von zu Hause ins Studio und wieder zurückführe. Dies ist eine Innentasche mit verschiedenen Fächern, die ich im Gym dann in eine große Tasche hineingebe. Diese Tasche verbleibt dort, denn ich habe ein Kästchen für das ganze laufende Jahr gemietet und verlängere es immer wieder.

Ohne diesen Service täte ich mir schwer, verfüge ich doch über kein KFZ und müsste somit täglich Laufschuhe, Handtücher, Kosmetikartikel für nach der Dusche etc. auch noch mitnehmen.

In den gemieteten Spind bringe ich jeweils samstags eine Ladung große und kleine Handtücher fürs Training und die Sauna und den Bademantel, den ich einmal pro Woche wechsle. Dieses Intervall hat bis jetzt ausgereicht um schlechte Gerüche im Spind zu vermeiden. Denn ich hasse stinkende Klamotten. Im Spind befinden sich auch die Laufschuhe und Reservekleidung, falls ich einmal unvorhergesehen zum Training komme.

Ferner: Duschgel, Gesichtscreme, Haarschampoo, Körperlotion, Lippenbalsam und Saunaöle.

In der Tasche, die im Spind verbleibt findet sich meine Trainingsmappe. Darin sind Vorlagezettel für den jeweils aktuellen Trainingsplan, den ich mir selbst für jeweils zwei Monate neu erstelle und dann beim jeweiligen Training ausfülle ( so brauche ich mir die Gewichte nicht zu merken und lasse nichts aus, kann mir also „nicht in den Sack lügen“ ), ferner eine Übersicht über die bei den jeweiligen Übungen von mir bereits erreichten Maximalgewichte und eine Übungssammlung und Motivationsfotos. Das sind Fotos von mir oder meinem Lebensgefährten Andreas, die uns bei diversen Wettkämpfen zeigen, aber auch Fotos, die mich zeigen, als ich noch ganz dick war. Ich brauche diese Fotos nur anzusehen und schon trainiere ich motiviert, da ich niemals mehr so aussehen möchte!

In der zweiten Tasche im Spind, die ich nicht täglich brauche, findet sich ein Nackenpolster für Kniebeugen, zwei Gewichtszwingen für die Gewichte, denn die sind im Club oft verlegt und diverse Accessoires wie Faszienrollen etc, über die unser Club nicht verfügt.

In der Tasche, die ich täglich wechsle findet sich die täglich gewechselte Trainingskleidung: BH, Socken, Top und Hose, ein Löffel für mein Eiweisshake, das ich lieber cremig mag, das Pulver für mein „Post Workout Shake“ ,das für das „Pre Workout Getränk“ und einen Shaker und eine Flasche für reines Wasser, das ich während des Trainings unbedingt brauche. Ferner habe ich darin Augentropfen für die Haftschalen, einen Spiegel, Kopfschmerztabletten, Tigerbalsam, Lippenpflegestift, Handcreme, Handschuhe fürs Gewichtstraining und eine kleine Schere, wenn ich Eiweißpulverproben händisch nicht aufbekomme.

Ich nehme mein Smartphone zum Training mit, allerdings nur um die Dauer des Trainings aufzuzeichnen, während des Trainings verbleibt es in der Tasche. Ich bin der Ansicht, dass es sonst nur vom Training ablenkt und die Konzentration stört.

Ah, natürlich: das Allerwichtigste: meine Club-Eintrittskarte darf natürlich auch nicht fehlen.

Aus dem Spind nehme ich dann immer zwei frische Handtücher. Damit markiere ich das Gerät, an dem ich gerade trainiere und eines im Voraus, das ich während der Satzpause schon mal im Hinblick auf das Gewicht und die Geräteeinstellungen vorbereite um dann ohne Zeitverzögerung von einer Übung zur nächsten wechseln zu können.

Wenn ich Cardio mache, dann nehme ich mir auch immer eine Illustrierte mit, darauf freue ich mich besonders, denn eine Stunde am Laufband wird sonst ganz schön langweilig und so kann ich nach Herzenslust den neuesten Klatsch lesen. Am Laufband, meinem bevorzugten Cardiogerät ist dafür eine Halterung vorgesehen. Musik höre ich da nicht so gerne, da im Club sowieso Hintergrundmusik herrscht und ich da nicht noch eigene Musik brauche.

Sie sehen: da führe ich eine ganze Menge mit mir herum, aber so fehlt mir auch nichts Nötiges!

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Wie immer freue ich mich über allfällige Zuschriften unter

sonjafiala@gmx.at

und verbleibe mit den besten Grüßen aus Wien

Ihre Ele Pline

Sonja Fiala

Sonja Fiala

Österreichs älteste, aktive Bodybuilderin

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